Vous devez disposer du Flash Player pour voir l'entête de ce site
Petite Arvine Cave des Collines
Fruchtige Noten sehr stark in der Nase mit Exotikgerüchten wie die Mango, die Passionsfrüchte und der Litchi. Im Mund findet man mit Glück die gleichen Aromen, die man schon in der...
«Diese Urwalliser Traube, verbreitet auf so kleiner Fläche, gehört zu den grössten der Schweiz. Richtig an- und aufgebaut, bringt sie Weine von beeindruckender Substanz und Komplexität hervor., die zudem etwas haben, was heute zum glück wieder mehr gefragt ist: Unverwechselbarkeit. Zugegeben, beim ersten Mal ist sie Gewöhnungsdürftig, die typische Salznote der Petite Arvine , doch das Gefühl eines Körnchens Fleur de Sel auf der Zunge, oft gepaart mit einer leichten Fruchtsüsse, macht zuerst neugierig und dann Lust auf den nächsten Schluck. Was kann man mehr von einem Wein erwarten? (…)» Britta Wiegelmann
Caves Orsat, Martigny
Petite Arvine Primus Classicus 2010
Nase von Apfel und Feuerstein, am Gaumen sanft und gefällig. Erst ganz am Ende macht sie ein leichtes Kribbeln bemerkbar, das ihm die nötige Lebhaftigkeit für die Lust auf den nächsten Schluck verleiht.
2003 CORNALIN PRIMUS CLASSICUS
Caves Orsat, Martigny
Mitteldichtes Granatrot. Intensive und komplexe, aber etwas reduktive Nase, reiffruchtig, Glühweinaromen. Füllig im Gaumen, mit weichen Tanninen, weiche Säure, intensive, komplexe Frucht, nach Weichselkirschen, Nelken, daneben mit etwas krautigen Noten, dicht und ausgewogen, recht langer Abgang.
16/20 trinken - 2018
«Das war Nostalgie und Romantik pur: Zum 60. Geburtstag des Unterirdischen Sees von St-Léonard lud die Gemeinde Gäste und Presse zu einer Verkostung von Weinen gleichen Alters ein. Ein Bordeaux, klar - 1949 war dort schliesslich ein Jahrhundertjahrgang -, ein Château Montrose von faszinierender Entrücktheit, aber noch sehr angenehm zu trinken. Ausserdem ein überwaltigend aromatischer und frischer Châteauneuf-du-Pape und ein Sauternes Château Guiraud, so phänomenal in der Aromatik wie stark in der Struktur.
Das Charisma der Walliser Gewächse vermochten aber selbst diese Berühmtheiten nicht zu überbieten. Der Fendant Château Conthey 1949 von Charles Bonvin Sion duftete so intensiv nach Kräutertee und Leckerli, Orangenkonfitüre, Honig, Karamell, Feigen und vielem mehr, als käme er direkt aus dem Orient; im Gaumen dicht, geschmeidig und kompakt.
Wie aus einer anderen Welt auch der Ermitage Vieux Plants 1949 von Orsat mit seiner Edel-Sherry-Nase (Nüsse, Harz, Mandarinen, Nelken, Muskat) und seinem cremigen, ausgewogenen Körper. (...)» (bmd)